Smart Home Energie sparen: Anbieter in Mettmann

Smart Home kann Energie sparen: Anbieter, Systeme und Tipps für Heizung, PV, Beschattung und Stromverbrauch in der Umgebung von Mettmann entdecken.

09. September 2026 8 Minuten

Smart Home Energie sparen: Anbieter in Mettmann

Smart Home als Energiesystem

TL;DR: Smart Home spart nicht automatisch Energie. Besonders sinnvoll sind intelligente Heizungssteuerung, Verbrauchsmessung, Beschattung und die Nutzung von Photovoltaik-Überschüssen. In elf Städten wurden Fachbetriebe für KNX, Funklösungen, PV, Wallboxen und Energiemanagement betrachtet. Der beste Einstieg ist ein konkretes Problem, nicht die Digitalisierung des gesamten Hauses.

Die Heizung läuft, obwohl niemand zuhause ist. Das Badezimmer wird morgens unnötig lange beheizt. Außenleuchten brennen bis zum Frühstück. Rollläden bleiben nachts offen, obwohl sie im Winter zusätzlich vor Wärmeverlust schützen können.

Solche Alltagssituationen zeigen, wo Smart Home interessant wird. Nicht wegen einer per Smartphone steuerbaren Lampe. Entscheidend ist die bedarfsgerechte Steuerung von Heizung, Licht, Beschattung und Stromverbrauch.

Für BERGISCH BEWEGT wurden Anbieter in Wuppertal, Velbert, Solingen, Remscheid, Mettmann, Hattingen, Heiligenhaus, Wermelskirchen, Radevormwald, Hückeswagen und Bergisch Gladbach betrachtet. Der Check berücksichtigt Fachbetriebe für Smart Home, KNX, Homematic IP, Photovoltaik, Energiemanagement, Strommessung und Wallboxen.

Stand der Übersicht: 9. September 2026. Die genannten Leistungen beruhen auf den von den Unternehmen beschriebenen Schwerpunkten. Ein Vergleich ersetzt keine individuelle Beratung oder ein konkretes Angebot.

Smart Home Energie sparen: Anbieter in Mettmann
Smart Home Energie sparen: Anbieter in Mettmann

Anbieter in elf Städten im Check

Wuppertal und Velbert setzen auf Gebäudeautomation

In Wuppertal fällt innoWerth – Elektro- und Sicherheitstechnik auf. Der Fachbetrieb bezeichnet sich als Spezialist für KNX und moderne Smart-Home-Lösungen. Beleuchtung, Heizung, Klimaanlage, Jalousien und Sicherheitssysteme können miteinander verbunden werden. Nach Angaben des Unternehmens sind sowohl Neubauten als auch Nachrüstungen möglich.

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Eine weitere Adresse ist Elektrotechnik Riedel. Der Betrieb wird als zertifizierter eNet-Smart-Home-Servicepartner geführt. Zum Angebot gehören außerdem KNX/EIB, Energieberatung, Jalousiesteuerung und Lichtplanung.

In Velbert ist Eurotec Elektrotechnik GmbH & Co. KG interessant. Das Unternehmen besteht seit 1996 und verbindet klassische Elektrotechnik mit Smart Home und Elektromobilität. Besonders bei Neubau, Sanierung, Wallbox, Beleuchtungsplanung und kompletter Hausautomation kann ein solcher Komplettansatz Vorteile bieten.

BERGISCH BEWEGT Urteil: Wuppertal überzeugt bei systematischer Gebäudeautomation. Velbert ist interessant für alle, die Smart Home, Elektrotechnik und Mobilität gemeinsam planen möchten.

Solingen und Remscheid verbinden Komfort mit Energie

Solingen ist mit Jes-Tec GmbH gut aufgestellt. Das Unternehmen bezeichnet sich als zertifizierten KNX-Partner und begleitet Projekte von der Planung bis zur Umsetzung. Licht, Heizung, Beschattung, Medien und Sicherheit können vernetzt werden.

Als Alternative bietet Jung Elektrotechnik Lösungen auf Basis von Homematic IP an. Das System umfasst Raumklima, Licht, Beschattung, Sicherheit, Wetter und Zutritt. Die Funktechnik kann besonders für Bestandsimmobilien interessant sein, wenn bauliche Eingriffe vermieden werden sollen.

In Remscheid liegt der Schwerpunkt bei StS-Smart.Tech auf Smart Home, Netzwerktechnik und PV-Überschusssteuerung. Selbst erzeugter Solarstrom soll gezielter im Gebäude genutzt werden. Hinzu kommen KNX-Programmierung, Planung, Installation, Wartung und Optimierung.

Das ist energetisch besonders relevant. PV produziert Strom, Smart Home erkennt verfügbare Überschüsse und angeschlossene Verbraucher können darauf reagieren. So lassen sich beispielsweise Wallbox, Speicher, Warmwasserbereitung oder Wärmepumpe besser in das Gesamtsystem einbinden.

Wichtiger Hinweis:

Herstellerangaben zu möglichen Einsparungen sind keine Garantie. Gebäude, Heizsystem, Dämmstandard, Ausgangsverbrauch und Nutzerverhalten beeinflussen das Ergebnis deutlich.

Anbieter in Mettmann und der Umgebung

In Mettmann ist die Bau- und Montageservice GbR interessant. Das Unternehmen verbindet Gebäudetechnik, Smart Home, KNX sowie Heizungs- und Klimatechnik. Diese Kombination kann energetisch sinnvoll sein, weil Heizung, Klima und Elektroinstallation möglichst nicht getrennt voneinander geplant werden sollten.

In Hattingen bietet Elektro Redeker ein besonders breites Spektrum. Genannt werden smarte Heizkörperthermostate, Fensterkontakte, Beleuchtung, Zwischenstecker, Rollläden, KNX, Energiemanagement und Zählerwerterfassung. Gerade die Verbindung von Heizkörperthermostat und Fensterkontakt kann verhindern, dass während des Lüftens unnötig weitergeheizt wird.

In Heiligenhaus verbindet Elektrotechnik Kramer GmbH Smart Home, KNX, Funklösungen, Photovoltaik, erneuerbare Energien, Elektromobilität und LED-Beleuchtung. Damit werden mehrere wichtige Energiesparthemen in einem Angebot zusammengeführt.

Für Wermelskirchen ist I & H Elektrotechnik Meisterbetrieb GmbH interessant. Das Unternehmen weist eine spezielle Ausbildung als KNX-Partner aus. Karsten Schneider Elektrotechnik ergänzt das lokale Angebot mit Smart Home, KNX-Projekten, Gebäudeautomation, PV-Anlagen, elektrischen Rollläden und Wallboxen.

Radevormwald überrascht mit Elektro Nils Fischer. Der Betrieb wird als zertifizierter eNet-Smart-Home-Servicepartner geführt. Zusätzlich gehören KNX/EIB, Jalousiesteuerung, Lichtplanung, Photovoltaik, Netzwerktechnik und Elektroinstallation zum Leistungsspektrum.

In Hückeswagen bietet Elektro Dellweg GmbH Smart Home, Haustechnik, Elektroinstallation, Photovoltaik, Speicherlösungen und Wallboxen an. Damit kann eine Immobilie schrittweise zu einem vernetzten Energiesystem entwickelt werden.

In Bergisch Gladbach arbeitet Kraus Elektro Service nach eigener Darstellung herstellerunabhängig. Neben Smart-Home-Lösungen und KNX-Programmierung gehören Beleuchtung, Elektroinstallation, Netzwerktechnik und Wallboxen zum Angebot. Elonitec wird als zertifizierter eNet-Smart-Home-Servicepartner mit KNX/EIB, Funkmanagement und Jalousiesteuerung geführt.

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Smart Home Energie sparen: Anbieter in Mettmann
Smart Home Energie sparen: Anbieter in Mettmann

Geeignete Produkte für den Einstieg

Heizung zuerst, Beleuchtung später

Wer nicht sofort das gesamte Haus umbauen möchte, kann mit smarten Heizkörperthermostaten beginnen. Sie ermöglichen Zeitpläne und automatische Absenkung. Ein Wohnzimmer kann morgens kühler bleiben, ab dem späten Nachmittag wärmer werden und nachts wieder auf eine niedrigere Temperatur wechseln.

Homematic IP nennt für bestimmte Heizkörperthermostate unter bestimmten Bedingungen Einsparpotenziale von bis zu 33 Prozent bei den Heizkosten. Das ist eine Herstellerangabe und keine Garantie. Auch tado° beschreibt für das eigene System modellierte beziehungsweise durchschnittliche Einsparungen. Die tatsächliche Wirkung hängt vom Ausgangszustand ab.

Bosch bietet ebenfalls smarte Heizkörperthermostate an. Zeitprogramme, Raumsteuerung und die Kombination mit Fensterkontakten können dabei helfen, unnötiges Heizen zu vermeiden. Für viele Haushalte ist die Heizung deshalb der sinnvollere Einstieg als eine umfangreiche Lichtinstallation.

Strom messen und PV-Überschüsse nutzen

Messsteckdosen machen sichtbar, welche Geräte dauerhaft Strom verbrauchen. Fernseher, Gefriergerät, Aquarium oder Unterhaltungselektronik können so überprüft werden. Shelly bietet neben Messsteckdosen auch Energiezähler für einzelne Stromkreise und Photovoltaikanwendungen an.

Besonders interessant wird die Messung mit eigener PV-Anlage. Waschmaschine, Warmwasserbereitung, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox können möglichst dann betrieben werden, wenn Solarstrom verfügbar ist. Dafür braucht es allerdings eine abgestimmte Planung. Einzelne Geräte arbeiten nicht automatisch als gemeinsames Energiesystem.

Auch in Mietwohnungen ist ein Einstieg möglich. Funkthermostate, Fensterkontakte, smarte Steckdosen und Temperatursensoren lassen sich oft ohne Veränderung der zentralen Heizungsanlage einsetzen. Vorher sollte geklärt werden, ob die Komponenten beim Auszug problemlos entfernt werden können.

Vorteile & Nachteile auf einen Blick

Vorteile

  • Heizung und Beleuchtung lassen sich bedarfsgerecht steuern.
  • Verbrauch und PV-Erzeugung werden transparenter.
  • Beschattung, Wallbox und Speicher können gemeinsam arbeiten.

Nachteile

  • Viele Einzellösungen können unübersichtlich werden.
  • Planung, Installation und Wartung verursachen zusätzliche Kosten.

Checkliste für die Praxis

  • Welches konkrete Energieproblem soll automatisiert werden?
  • Welche Geräte und Systeme müssen miteinander kommunizieren?
  • Funktioniert die Lösung auch bei einer Internetstörung?
  • Wer kann das System später warten und erweitern?

Systemwahl, Planung und Praxis

Funk oder KNX

Funklösungen eignen sich häufig für Bestandsgebäude, Mietwohnungen und schrittweise Nachrüstungen. Homematic IP, Matter, eNet sowie verschiedene WLAN- und Zigbee-Systeme können den baulichen Aufwand reduzieren.

KNX ist besonders bei Neubau, Kernsanierung und langfristiger Gebäudeautomation interessant. Der offene Standard kann Beleuchtung, Heizung, Beschattung, Sensorik, Energie und Sicherheit verbinden. Viele Fachbetriebe im Check setzen deshalb auf KNX.

Die Entscheidung sollte nicht allein vom Produktnamen abhängen. Wichtiger sind Systemarchitektur, Erweiterbarkeit, Datenschutz und die Frage, ob später ein anderer Fachbetrieb Wartungsarbeiten übernehmen kann.

Warum fünf Apps selten ein gutes Konzept ergeben

Eine App steuert die Lampen, eine weitere die Heizung, eine dritte die Rollläden. Hinzu kommen Anwendungen für PV, Wallbox und Steckdosen. Am Ende ist das Haus zwar digital, aber nicht unbedingt einfach zu bedienen.

Matter kann die Zusammenarbeit verschiedener Hersteller erleichtern. Eine saubere Gesamtplanung ersetzt der Standard jedoch nicht in jedem Szenario. Vor dem Kauf sollte daher feststehen, welche Geräte miteinander kommunizieren müssen.

Die wichtigste Frage an einen Anbieter lautet nicht: „Welche Marke verkaufen Sie?“ Besser ist: „Wie reduziert diese Lösung konkret meinen Energieverbrauch?“ Danach sollten Datenverarbeitung, laufende Kosten, Internetabhängigkeit, Wartung und Erweiterungsmöglichkeiten besprochen werden.

Elektroarbeiten an 230-Volt-Komponenten, Zählerschränken, Photovoltaikanlagen, Wallboxen, Wärmepumpen und fest installierten Rollladensteuerungen gehören in fachkundige Hände.

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Smart Home Energie sparen: Anbieter in Mettmann
Smart Home Energie sparen: Anbieter in Mettmann

Das BERGISCH-BEWEGT-Fazit

Smart Home kann Energie sparen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Technik einen sinnvollen Prozess automatisiert. Eine Lampe per Smartphone blau zu färben, ist komfortabel. Eine Heizung automatisch herunterzuregeln, wenn niemand zuhause ist, kann wirtschaftlich deutlich interessanter sein.

Besonders überzeugend sind Anbieter, die Smart Home mit Photovoltaik, Heizung, Beschattung, Energiemessung, Speicher und Wallbox verbinden. StS-Smart.Tech in Remscheid fällt mit PV-Überschusssteuerung auf. Elektro Redeker in Hattingen bietet ein breites Automationskonzept. Kramer in Heiligenhaus verbindet Gebäudetechnik mit erneuerbaren Energien.

Auch kleinere Städte zeigen ein starkes Angebot. Elektro Nils Fischer in Radevormwald verbindet eNet, KNX, Jalousien, Licht und Photovoltaik. Wuppertal, Velbert, Solingen, Wermelskirchen, Hückeswagen, Mettmann und Bergisch Gladbach bieten ebenfalls spezialisierte Ansprechpartner.

Für den Einstieg empfiehlt sich ein konkretes Problem. Etwa: „Ein Raum wird regelmäßig beheizt, obwohl niemand darin ist.“ Danach heißt es: messen, automatisieren, vergleichen und erst dann erweitern. So wird aus einem Haus voller Apps tatsächlich ein smartes Zuhause.

 

Zielgruppen im Blick

Perspektive für 20–40 Jahre

Für jüngere Haushalte sind flexible Funklösungen und ein schrittweiser Einstieg attraktiv. Mietwohnungen profitieren von Thermostaten, Messsteckdosen und Sensoren ohne große bauliche Eingriffe. Beim Eigenheim lohnt es sich, PV, Wallbox und Heizung früh gemeinsam zu planen.

Perspektive für 40–60 Jahre

In dieser Lebensphase stehen häufig Sanierung, Modernisierung und steigende Energiekosten im Mittelpunkt. Smart Home kann helfen, Heizung, Beschattung und Solarstrom sinnvoll zu verbinden. Bei größeren Umbauten sollte geprüft werden, ob KNX langfristig die bessere Basis gegenüber mehreren Einzellösungen ist.

Perspektive ab 60

Eine gute Lösung muss nicht kompliziert sein. Automatische Heizzeiten, zentrale Bedienung, Nachtabsenkung und zuverlässige Beleuchtung können Komfort und Sicherheit erhöhen. Wichtig sind verständliche Steuerungen, ein erreichbarer Fachbetrieb und ein System, das auch ohne tägliche Smartphone-Nutzung zuverlässig arbeitet.

 

Häufige Fragen

Kann Smart Home tatsächlich Energie sparen?

Ja, intelligente Gebäudetechnik kann den Energieverbrauch senken. Besonders sinnvoll sind zeitabhängige Heizungssteuerung, Fensterkontakte, automatische Beschattung, Verbrauchsmessung und die Nutzung von PV-Überschüssen. Eine Garantie für eine bestimmte Ersparnis gibt es jedoch nicht. Entscheidend sind Gebäude, Heizsystem, Ausgangsverbrauch und das Verhalten der Bewohner.

Welche Smart-Home-Lösung eignet sich für eine Mietwohnung?

Für Mietwohnungen eignen sich vor allem Funklösungen. Smarte Heizkörperthermostate, Fensterkontakte, Messsteckdosen und Temperatursensoren lassen sich häufig ohne Eingriff in die zentrale Heizungsanlage installieren. Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob der Rückbau problemlos möglich ist. Fest installierte Elektroarbeiten gehören grundsätzlich in fachkundige Hände.

Wann ist KNX sinnvoll?

KNX ist besonders interessant bei Neubauten, Kernsanierungen und langfristig geplanten Gebäudeautomationen. Der offene Standard kann Beleuchtung, Heizung, Beschattung, Sicherheit und Energiemanagement miteinander verbinden. Für einzelne Nachrüstungen ist eine Funklösung oft einfacher. Entscheidend ist nicht nur die Marke, sondern eine Systemplanung, die später erweitert und gewartet werden kann.

Was sollte ein Smart-Home-Anbieter vor Ort leisten?

Ein guter Fachbetrieb sollte den konkreten Energiebedarf analysieren, passende Komponenten vorschlagen und die Systeme sauber planen. Wichtig sind außerdem Fragen zur Wartung, zur Datenverarbeitung, zur Internetabhängigkeit und zu möglichen Erweiterungen. Bei KNX, Photovoltaik, Wallboxen, Wärmepumpen, Zählerschränken und fest installierten Elektrokomponenten ist fachkundige Planung besonders wichtig.

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